Uniper versorgt Q1 Energie AG mit Bio-LNG

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Allgemein, Bio, Raffinerien, Tankstellen
Das von der Uniper bereitgestellte Bio-LNG wird über das Tankstellennetz der Q1 Energie für den Straßengüterverkehr bereitgestellt und soll zu einer Verringerung der CO2-Emissionen im Schwerlastverkehr beitragen.
Foto: Q1 Energie AG

Die Uniper SE, Düsseldorf, und die Q1 Energie AG, Osnabrück, haben eine Vereinbarung über die Lieferung von Bio-LNG geschlossen. Der erneuerbare Kraftstoff wird über das Bio-LNG-Netz der Q1 Energie in mehreren Bundesländern für den Straßengüterverkehr bereitgestellt.

Die Kooperation markiert die erste Geschäftsbeziehung zwischen beiden Unternehmen und unterstreicht das gemeinsame Ziel, emissionsärmere Kraftstofflösungen für den Schwerlastverkehr weiter voranzubringen.

„Die Zusammenarbeit mit Q1 unterstreicht die wachsende Bedeutung von Bio-LNG im Schwerlastverkehr. Mit unserer integrierten Lieferkette verfügen wir über die Kompetenz, erneuerbare Gase entlang der gesamten Wertschöpfungskette bereitzustellen, von der Beschaffung über die Verflüssigung bis zur Versorgung unserer Kunden“, sagt Nils Beenen, Managing Director der Uniper Energy Sales GmbH, Düsseldorf.

„Mit Uniper bauen wir unsere Versorgungskapazitäten für zertifiziertes Bio-LNG weiter aus und gewinnen einen weiteren verlässlichen Partner, mit dem wir den Wandel zu einer emissionsärmeren Mobilität gemeinsam vorantreiben“, sagt Sven Haberkorn, Leiter Einkauf & Tankläger bei der Q1 Energie AG.

Das nachhaltig erzeugte Biomethan wird am Gate-Terminal in Rotterdam mithilfe der bestehenden LNG-Infrastruktur verflüssigt und als Bio-LNG zwischengespeichert. Der Transport erfolgt in ISO-Tankcontainern von Rotterdam zu einem zentralen Lager in Deutschland, von wo aus die Q1 Energie die bedarfsgerechte Verteilung an die Tankstellen übernimmt. Als Eigentümer, Importeur und Inverkehrbringer des Bio-LNG verantwortet die Uniper die gesamte Lieferkette vom Biomethantransport über die Verflüssigung bis zum Import nach Deutschland und ist berechtigt, die daraus resultierenden THG-Quoten geltend zu machen.

Das am Gate-Terminal in Rotterdam verflüssigte Bio-LNG basiert auf nachhaltig erzeugtem Biogas, das in einem EU-Mitgliedstaat gewonnen und zu Biomethan aufbereitet wird. Dabei werden CO2 und Schwefelwasserstoff entfernt, sodass ein aufbereitetes Gas in Erdgasqualität entsteht. Im Anschluss wird das Biomethan in das Erdgasnetz eingespeist. Das Gas wird am Ausspeisepunkt übernommen und mithilfe der vorhandenen LNG-Infrastruktur verflüssigt. Die gesamte Lieferkette ist nach international anerkannten Zertifizierungssystemen zertifiziert, die von der Europäischen Kommission gemäß der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) anerkannt wurden.

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