Uniper zieht ab 2030 an den Kennedydamm

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Energie, Erneuerbare & Regenerative Energien, Unternehmen
Die Uniper zieht ab 2030 an den Kennedydamm in Düsseldorf.
Foto: „New Heart on the Block“

Die Uniper SE, Düsseldorf, plant den Umzug ihrer Düsseldorfer Unternehmenszentrale in das Neubauprojekt „New Heart on the Block“ am Kennedydamm. Herzstück des neuen Standorts in Düsseldorf-Golzheim wird ein rund 120 m hoher vertikaler Campus. Ab 2030 sollen dort die bislang auf zwei Gebäude im Medienhafen verteilten rund 2.900 Düsseldorfer Mitarbeitenden unter einem Dach zusammenarbeiten.

„Mit unserem neuen Campus am Kennedydamm schaffen wir eine noch modernere Unternehmenszentrale für Uniper in Düsseldorf. Zentrale Aufgaben unseres Geschäfts erfordern ein Arbeitsumfeld, das auch perspektivisch technisch und digital auf der Höhe der Zeit ist und zugleich wachsende Sicherheitsanforderungen erfüllt. Der neue Campus bietet uns dafür beste Voraussetzungen, ermöglicht eine deutlich effizientere Flächennutzung und bringt unsere Düsseldorfer Teams an einem Standort zusammen. So verbinden wir Schutz, Zusammenarbeit und eine moderne Arbeitswelt. Düsseldorf ist seit vielen Jahren unser Unternehmenssitz. Hier im Herzen Nordrhein-Westfalens sind wir fest verwurzelt”, erklärt Michael Lewis, Chief Executive Officer der Uniper.

„Mit dem ‚New Heart on the Block‘ erhält Düsseldorf ein neues Landmark an einem der wichtigsten Einfallstore der Stadt. Die Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Angeboten für sogenannte dritte Räume unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz der Planung. Dass sich Uniper für eine Anmietung entschieden hat, ist ein starkes Signal und ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Düsseldorf”, hebt der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller.

Hintergrund der Entscheidung ist eine umfassende Überprüfung der langfristigen Mietsituation von Uniper in Düsseldorf, da die bestehenden Mietverträge in den kommenden Jahren auslaufen. Als Betreiber kritischer Energieinfrastruktur (KRITIS) bündelt die Uniper am Standort zentrale operative Funktionen – von einem der größten Gas-Trading-Floors Deutschlands über die Einsatzplanung der Kraftwerke bis zur Steuerung der Gasspeicher. Diese Aufgaben stellen hohe Anforderungen an technische und digitale Infrastruktur sowie an Sicherheit, die mit dem Neubau von Beginn in Architektur, Technik und Infrastruktur berücksichtigt werden können. Zugleich erfüllt das Gebäude hohe Standards bei Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Das Neubauprojekt umfasst drei Gebäude. Die Uniper wird das mit rund 120 m höchste Gebäude als vertikalen Campus nutzen. Der Mietvertrag läuft zunächst über 15 Jahre.

Der neue Campus umfasst rund 36.500 Quadratmeter Fläche auf 31 Etagen. Vorgesehen sind rund 1.800 Arbeitsplätze für rund 2.900 Mitarbeitende. Das Flächenkonzept ist auf hybrides Arbeiten ausgerichtet und verbindet flexibel nutzbare Arbeitsplätze mit Bereichen für Zusammenarbeit, Begegnung und konzentriertes Arbeiten.

Im Mittelpunkt der Planung steht eine moderne, flexible und vernetzte Arbeitswelt. Die Flächen sollen effizient genutzt werden; gleichzeitig entstehen moderne Meeting- und Konferenzbereiche. Angebote wie Kantine, Café, Fahrradgarage und weitere Services werden berücksichtigt und weiterentwickelt.

„New Heart on the Block“ liegt verkehrsgünstig in Düsseldorf-Golzheim und ist mit Auto, Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden. Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof ist der Standort in wenigen Minuten mit der U-Bahn erreichbar; auch der Flughafen liegt nur wenige Autominuten entfernt.

Umgesetzt wird das Projekt von der die developer Projektentwicklung GmbH, Düsseldorf. Das Unternehmen hat in Düsseldorf unter anderem den Kö-Bogen sowie Bürogebäude für die L’Oréal S.A., Paris, und PwC PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, entwickelt. Für die Architektur zeichneten die UNStudio Van Berkel en Bos U.N. Studio B.V., Amsterdam, und die HPP Architekten GmbH, Düsseldorf, verantwortlich.

An den heutigen Standorten werden notwendige bauliche Maßnahmen weiter laufend umgesetzt, damit die Gebäude die erforderlichen technischen, betrieblichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen erfüllen.

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