Schlussabnahme des LNG-Terminals Wilhelmshaven erfolgreich

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Wärme
Foto: Uniper

Am 28. Februar 2023 fand am LNG-Terminal Wilhelmshaven die Schlussabnahme durch die zuständigen Behörden unter Federführung des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg (GAA Oldenburg) statt. Diese finale Abnahme ist im BImSchG-Genehmigungsbescheid (BImSchG = Bundesimmissionsschutz-Gesetz) vom 16. Dezember 2022 festgelegt.

Die Abnahme fand ohne Beanstandungen statt.
Mit der erfolgreichen Absolvierung dieses letzten Schrittes hat das LNG-Terminal Wilhelmshaven im Voslapper Groden mit dem 1. März 2023 jetzt den Regelbetrieb aufgenommen.

Die Anlage wurde von der Uniper SE, Düsseldorf, in Rekordzeit errichtet und nahm am 21. Dezember 2022 als erstes deutsches LNG-Importterminal den Betrieb auf, zunächst im Probebetrieb. Seitdem wird jede Woche ein LNG-Tankschiff entladen und das flüssige Erdgas (LNG) auf der FSRU „Höegh Esperanza“ verdampft und von dort in das Erdgasnetz eingespeist.

Es ist aktuell das einzige LNG-Importterminal, das zuverlässig und mit signifikanten Erdgasmengen zur Versorgungssicherheit in Deutschland beiträgt. Über das Terminal können rund 6 % des deutschen Gasbedarfs gedeckt werden. Die Uniper als Errichter und Betriebsführer des Terminals wird auch künftig maßgeblich dazu beigetragen, dass es zu keiner Gasmangellage in Deutschland kommt, insbesondere im kommenden Winter 2023/24.

Seit Aufnahme des kommerziellen Betriebs zum 15. Januar 2023 hat die bundeseigene Gesellschaft, DET Deutsche Energy Terminal GmbH die Rolle als Anlagenbetreiberin und Genehmigungsinhaberin übernommen. Die LTeW LNG Terminal Wilhelmshaven GmbH hat die Aufgabe der technischen und kommerziellen Betriebsführung des LNG-Terminals im Auftrag der DET übernommen.

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