PFISTERER stellt sich neu auf und beruft Karl-Heinz Pfisterer zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats der SE

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Personal, Unternehmen
Hauptsitz der PFISTERER-Gruppe in Winterbach.
Foto: PFISTERER

Die Umwandlung der PFISTERER Holding AG, Winterbach, in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) wurde mit der am 28. Juli 2023 vollzogenen Eintragung in das Handelsregister (HRB 790497) abgeschlossen. Die neue Rechtsform unterstreicht die Positionierung der PFISTERER als zukunftsorientiertes internationales Technologieunternehmen für Anschluss- und Verbindungstechnik in Stromnetzen. Gleichzeitig markiert sie einen wichtigen Schritt für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens unabhängig von der Gründerfamilie.

Als weltweit agierendes Unternehmen ist die PFISTERER in zahlreichen Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, Energieübertragung und -verteilung aktiv. Durch die Umwandlung kann das Unternehmen mit Standorten in Europa, den USA, im Mittleren und Fernen Osten sowie Asien und Argentinien seiner internationalen Ausrichtung und Mitarbeiterstruktur besser gerecht werden.

Das bewährte zweistufige Governance-Modell mit dem Vorstand als Geschäftsführungsorgan und dem Aufsichtsrat als Überwachungsorgan wird auch unter der neuen SE-Struktur beibehalten. Karl-Heinz Pfisterer, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Enkel des Firmengründers, wurde zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats ernannt. Über 50 Jahre hinweg hat er als Gesellschafter, zuerst in der operativen Geschäftsführung und danach im Aufsichtsrat, Verantwortung für das Unternehmen getragen. Die Position des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden übernimmt Erich Schefold, bisher Vorsitzender des Prüfungsausschusses.

Bereits seit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1999 wurde der Grundstein dafür gelegt, dass sich das Unternehmen unabhängig von der Familie weiterentwickeln konnte. Langfristig soll die gemeinnützige KHP Stiftung auch die Position von K.-H. Pfisterer als Aktionär des Unternehmens übernehmen. Mit der neuen Rechtsform und der Besetzung der Organe wurde laut Unternehmensmitteilung die Grundlage für eine langfristige, unabhängige und erfolgreiche Zukunft der PFISTERER-Gruppe geschaffen. Die Trennung von Familie und Unternehmensleitung ist damit abgeschlossen.

Die neue Rechtsform hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf Vertragspartner und Kunden der Gesellschaft. Hauptsitz der PFISTERER Holding SE bleibt unverändert Winterbach.

Der Aussage von Prof. Dr. Wolfgang Blättchen, Aufsichtsratsvorsitzender der PFISTERER, nach, ist es Ziel des Unternehmens, die weltweite Energiewende zu begleiten und die Stromübertragung und -verteilung zu verbessern. Über die Jahre hat sich die PFISTERER laut eigenen Angaben zu einem der heute weltweit führenden Technologieanbieter für Kontaktieren, Isolieren und Verbinden elektrischer Leiter entwickelt.

Im Zuge der Umwandlung will die PFISTERER Holding SE auch die Mitarbeiterbindung weiter fördern. Mit der Gründung eines SE-Betriebsrats wird ein länderübergreifendes Gremium von Arbeitnehmervertretenden geschaffen. Laut Johannes Linden, Sprecher des PFISTERER-Vorstands, sieht das Unternehmen in einem solchen Gremium die Möglichkeit, dass die Belegschaft über Ländergrenzen hinweg weiter zusammenwächst. Er zeigt sich erfreut darüber die wachsende und vielfältige Organisation und Unternehmenskultur im internationalen Umfeld weiterzuentwickeln.

Für die kommenden Jahre geht der Vorstand von einem starken Wachstum aus. Die PFISTERER befindet sich inmitten eines dynamischen Wachstums, das durch die weltweite Umstellung auf erneuerbare Energien, den Ausbau der Netze und den steigenden Energiebedarf getrieben wird, erklärt Vorstandsmitglied Dr. Konstantin Kurfiss.

Über die PFISTERER
1921 gründete Karl Pfisterer seine Fabrik für elektrische Spezialartikel in Stuttgart mit dem Ziel, die Welt der Stromübertragung zu verbessern. Diesem Anspruch an Qualität und Technologieführerschaft folgt die PFISTERER-Gruppe nach eigenen Angaben seit mehr als 100 Jahren. Heute zählt die PFISTERER zu den weltweit führenden Spezialisten und Systemanbietern für Energieinfrastruktur – mit einem Komplettsortiment an Kabelgarnituren, Freileitungstechnik und Komponenten entlang der gesamten Übertragungskette von der Energieerzeugung bis zum Verbrauch. Mit modernen Fertigungsverfahren in fünf Fabriken und 1.200 Mitarbeitenden an 19 internationalen Standorten leistet das Unternhemen einen Beitrag für eine nachhaltige und sichere Energieinfrastruktur.

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