Neste und PVG: Partnerschaft für emissionsärmere Flüssigbrennstoffe

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International, Wärme
Emissionsärmere Flüssigbrennstoffe sind eine Lösung für Haushalte, die den CO2-Fußabdruck ihrer Heizung reduzieren wollen.
Foto: Neste

Die Neste Germany GmbH, Düsseldorf, hat ein neues geruchsneutrales Petroleum zum Heizen auf den Markt gebracht, das eine emissionsärmere Lösung für mobile, mit flüssigem Brennstoff betriebene Heizgeräte darstellt. Die erste Bestellung wurde zum Jahreswechsel an die PVG Holding B.V., Oss, ausgeliefert, dem nach eigenen Angaben europäischen Marktführer für Klimalösungen für Wohnräume und Häuser mit einer eigenen Produktion für Brennstoffe in Gent. Dieses neue Flüssigprodukt für Heizgeräte, die mit flüssigen Brennstoffen betrieben werden, wird ab Ende 2024 für den Winter auf dem Endverbrauchermarkt erhältlich sein.

Der neueste Brennstoff zur Wärmeerzeugung der PVG basiert auf dem von der Neste im Co-Processing-Verfahren hergestellten Heizpetroleum und bietet eine nachhaltigere Alternative zu fossilen Brennstoffen, da bei seiner Herstellung Rohstoffe aus 100 % erneuerbaren Quellen anstelle von fossilen Rohstoffen eingesetzt werden. Der emissionsärmere Brennstoff ist daher eine Lösung für Haushalte, die den CO2-Fußabdruck ihrer Heizung reduzieren wollen.

Laut Kristin Gehre, Chief Executive Officer der PVG, bieten die Brennstoffe zur Wärmeerzeugung der nächsten Generation den Verbrauchern höchste Qualität und sind gleichzeitig sicher, effizient, geruchlos und nachhaltiger als fossile Produkte.

Die Neste möchte ihre Kunden mit Lösungen unterstützen, die ihnen dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und nachhaltigere Produkte für ihre eigenen Kunden zu entwickeln, fügt Ari Vouti, Vice President Sales Geschäftsbereich Oil Products der Neste, hinzu. Das Unternehmen entwickelt seit Jahrzehnten eine Vielzahl von emissionsärmeren Lösungen und dies ist die jüngste Ergänzung des Angebots.

Die chemische Zusammensetzung und die Leistung des neuen emissionsärmeren Heizpetroleums der Neste für entsprechende Heizgeräte sind vergleichbar mit herkömmlich verwendeten flüssigen Heizstoffen. Das Produkt ist für alle mobilen Heizgeräte geeignet, die mit flüssigen Brennstoffen betrieben werden, ohne dass Änderungen am Heizgerät erforderlich sind.

Von Neste mittels Co-Processing hergestellte Lösungen reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen
Das Co-Processing erneuerbarer Rohstoffe ist eine der Lösungen, um dem fortschreitenden Klimawandel entgegenzuwirken, da hierdurch die Abhängigkeit der Gesellschaft von fossilen Ressourcen reduziert wird. Das von Neste im entsprechenden Co-Processing-Verfahren hergestellte geruchlose Heizpetroleum für die emissionsärmeren Flüssigbrennstoffe von PVG bietet im Vergleich zu einem fossilen Brennstoff eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 50 % bis 85 % über den Lebenszyklus des Produkts, da es auf Basis einer Massenbilanz unter Einsatz von erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wurde. Die exakte Reduzierung der Treibhausgasemissionen für das zertifizierte Produkt hängt von den verwendeten Rohstoffen ab. Die Berechnung der Treibhausgasemissionen für das von der Neste hergestellte geruchlose Heizpetroleum, umfasst die Emissionen aus der Rohstoffgewinnung, der Raffination des Heizpetroleums, der gesamten Rohstoff- und Produktlogistik entlang der Lieferkette sowie der Verbrennung bei der Verwendung. Andere Emissionen der nachgelagerten Verarbeitungs- und Nutzungsphase sind nicht enthalten. In Übereinstimmung mit den Leitlinien der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) für die Berechnung von Treibhausgasemissionen sind die CO2-Emissionen aus der Verwendung des Heizpetroleums gleich Null, da die Menge an biobasiertem Kohlendioxid, die bei der Verbrennung freigesetzt wird, der Menge entspricht, die zuvor von den erneuerbaren Rohstoffen aufgenommen wurde.

Das von der Neste hergestellte Heizpetroleum ist ein ISCC PLUS-zertifiziertes Produkt. Der Anteil an erneuerbaren Rohstoffen wird dem mittels Co-Processing hergestellten Produkten nach dem ISCC PLUS-Massenbilanzierungsansatz zugerechnet.

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