INERATEC: erste kommerzielle Charge von MATERA e-Wax für Lebensmittelanwendungen

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MATERA® e-Wax der INERATEC wird aus abgeschiedenem CO2, grünem Wasserstoff und erneuerbarem Strom hergestellt und kommt erstmals in einer kommerziellen Lebensmittelanwendung zum Einsatz.
Foto: INERATEC

Die INERATEC GmbH, Karlsruhe, hat erstmals eine kommerzielle Charge ihres synthetischen Fischer-Tropsch-Wachses MATERA e-Wax für eine Anwendung im Lebensmittelbereich ausgeliefert. Mehrere Tonnen des Produkts wurden an ein US-Unternehmen geliefert, das an alternativen Speisefetten arbeitet.

MATERA e-Wax wird nach Unternehmensangaben aus abgeschiedenem CO2, grünem Wasserstoff und erneuerbarem Strom hergestellt. Das Material wurde ursprünglich als industrieller Rohstoff entwickelt und findet bereits in verschiedenen Industrieanwendungen Verwendung. Durch nachgelagerte Verarbeitungsschritte können synthetische Kohlenwasserstoffe außerdem als Ausgangsstoff für die Herstellung von Speisefetten genutzt werden.

Neue Einsatzmöglichkeiten für synthetische Kohlenwasserstoffe
Nach Angaben der INERATEC wächst das Interesse an alternativen Produktionswegen für Fette. Hintergrund sind unter anderem Diskussionen über die Treibhausgasemissionen der Nutztierhaltung sowie den Flächenbedarf landwirtschaftlicher Produktion.

Maximilian Backhaus, Chief Commercial Officer der INERATEC GmbH, sagt: „Konventionelle Speisefette basieren heute überwiegend auf tierischen oder landwirtschaftlichen Rohstoffen. Neue technologische Ansätze eröffnen die Möglichkeit, Fette auch auf anderem Weg herzustellen. Dadurch entstehen zusätzliche Optionen für die Versorgung mit wichtigen Grundstoffen. Für uns ist besonders spannend, dass dieselbe Technologieplattform, die wir für Kraftstoffe und chemische Produkte einsetzen, auch Innovationen in völlig anderen Industriezweigen ermöglichen kann.“

Von Kraftstoffen bis zu Lebensmittelanwendungen
Mit der Auslieferung der ersten kommerziellen Charge für eine Lebensmittelanwendung erweitert die INERATEC nach eigenen Angaben das Spektrum möglicher Einsatzgebiete seiner synthetischen Kohlenwasserstoffe.

Das Projekt zeigt, wie abgeschiedener Kohlenstoff, grüner Wasserstoff und erneuerbare Energien als Ausgangsstoffe für unterschiedliche Produkte genutzt werden können. Dazu zählen Kraftstoffe, chemische Zwischenprodukte und potenziell auch Anwendungen im Lebensmittelbereich.

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