Termine der Energiewirtschaft
CO2-based Fuels and Chemicals Conference 2026
Die CO₂‑based Fuels and Chemicals Conference 2026 bringt Ende April erneut internationale Fachleute aus Industrie, Forschung und Politik zusammen – sowohl vor Ort in Köln als auch digital. Im Mittelpunkt stehen strategische Perspektiven, technologische Entwicklungen und konkrete Erfahrungen aus der Praxis. Das Programm zeigt, wie grüner Wasserstoff und CO₂‑Nutzung in reale Wertschöpfungssysteme integriert werden können und welche Herausforderungen dabei auftreten. Die Beiträge decken die gesamte CCU‑Wertschöpfungskette ab: von CO₂‑Quellen und Abscheidungsverfahren über kraftstoff- und chemiebezogene Nutzungspfade bis hin zu Polymeren und innovativen Materialien.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wann CCU in den industriellen Maßstab übergehen kann. Themen wie Zertifizierung CO₂‑basierter Produkte, Nachhaltigkeitsbewertungen und die Rolle vorausschauender Lebenszyklusanalysen werden ebenso behandelt wie regionale Wasserstoffstrategien und ihre Bedeutung für Power‑to‑X-Prozesse. Weitere Beiträge widmen sich der Identifikation biogener CO₂‑Quellen, neuen Abscheide‑ und Entfernungsverfahren sowie Onboard‑Carbon‑Capture‑Ansätzen. Eine Poster‑Pitch‑Session ergänzt die wissenschaftlichen und industriellen Einblicke.
Im zweiten Themenblock stehen konkrete Nutzungspfade und Skalierungsfortschritte im Mittelpunkt: CO₂‑basierte Kraftstoffe, neue chemische Syntheserouten, polymerbasierte Anwendungen, DME als vielseitiger Energieträger sowie Beispiele aus der Lebensmittelproduktion. Pilotanlagen geben darüber hinaus Einblicke in elektrochemische Umwandlungsprozesse, Niedrigtemperatur‑Elektrolyse und optimierte Syngas‑ und Ethylen‑Herstellung.
Abgerundet wird das Programm durch den Innovationspreis „Best CO₂ Utilisation“, bei dem sechs nominierte Projekte vorgestellt werden und das Publikum die Gewinner kürt. Fachvorträge, Panels, Poster‑Pitches und eine Ausstellung bilden zusammen ein zweitägiges Forum für Austausch, wissenschaftliche Einordnung und technologische Perspektiven. Unterstützt wird das Format unter anderem von GiG Karasek und Holcim als Gold‑Sponsoren.
