Emma Delaney als CEO nominiert: OMV setzt auf internationale Top‑Managerin

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Allgemein, Energie, International, Personal, Unternehmen
Emma Delaney soll ab 1. September 2026 den Vorstandsvorsitz der OMV AG übernehmen.
Foto: APA/BP

In ihrer Sitzung am 10. April 2026 hat der Präsidial- und Nominierungsausschuss der OMV AG, Wien, beschlossen, dem Plenum des Aufsichtsrats Emma Delaney zur Bestellung zur Vorstandsvorsitzenden und Chief Executive Officer und somit als Nachfolgerin von Alfred Stern ab 1. September 2026 zu empfehlen. Die Laufzeit des Mandats soll drei Jahre mit einer Verlängerungsmöglichkeit um weitere zwei Jahre bei beidseitigem Einvernehmen betragen. Der Aufsichtsrat wird in seiner nächsten Sitzung über die CEO-Bestellung entscheiden. Darüber hinaus soll in derselben Sitzung auf eine Empfehlung des Präsidial- und Nominierungsausschusses über eine zweijährige Verlängerung des Mandats von Finanzvorstand Reinhard Florey entschieden werden.

E. Delaney, eine irische Staatsbürgerin, ist eine ausgewiesene Energie-Expertin und langjähriges Mitglied des Top-Managements der bp plc, London. Sie verfügt über drei Jahrzehnte einschlägige Berufserfahrung. In ihrer derzeitigen Funktion als Bereichsvorstand von einem der drei weltweit agierenden Geschäftsbereiche der bp leitet sie eine Organisation mit mehr als 50.000 Mitarbeitenden in rund 50 Ländern und ist unter anderem verantwortlich für die Bereiche Kraftstoffe und Biokraftstoffe, die Industrie- und Fahrzeugschmierstoffherstellung, sowie Luftfahrkraftstoffe und E-Mobilität. E. Delaney bringt profunde Kenntnisse im Up- und Downstream sowie LNG-Geschäft mit. Mit diesen Erfahrungen ist sie aus dem internationalen Suchprozess als die bestgeeignete Kandidatin hervorgegangen.

Dazu betont Lutz Feldmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats sowie des Präsidial- und Nominierungsausschusses der OMV: „Emma Delaney ist eine herausragende und hochqualifizierte CEO-Kandidatin, die aufgrund ihrer weitreichenden Branchen- und Managementerfahrung alle Voraussetzungen erfüllt, um OMV erfolgreich führen zu können.“

Für Edith Hlawati, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der OMV und Vorstand der ÖBAG Österreichische Beteiligungs AG, Wien, „ist die Empfehlung eine Punktlandung. Die Vorstandsnominierung von Emma Delaney wird OMV eine noch stärkere internationale Sichtbarkeit geben. Mit ihrer Wahl wäre sie die erste Vorstandsvorsitzende in der Geschichte von OMV.“

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