E.ON-CCO Martin Endress über Smart-Meter, Energiepreise und Elektrifizierung

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Energie, Unternehmen
Dr. Martin Endress, Chief Commercial Officer der E.ON Energie Deutschland, spricht über Energiepreise, Smart‑Meter‑Hürden und die Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung.
Foto: E.ON Energie Deutschland GmbH

Seit Oktober 2025 bekleidet Dr. Martin Endress die neu geschaffene Position des Chief Commercial Officer (CCO) bei der E.ON Energie Deutschland GmbH, München. In dieser Funktion verantwortet er die Weiterentwicklung des gesamten Kundengeschäfts – von klassischen Strom- und Gastarifen bis hin zu integrierten Lösungen. Laut der E.ON beziehen zwölf Millionen Stromkunden und 2 Mio. Gaskunden ihre Energie vom Unternehmen.

In einem Interview mit t-online der Ströer Digital Publishing GmbH, Köln, spricht M. Endress über die aktuellen Herausforderungen der Energiebranche. Er erläutert die Schwierigkeiten beim Smart-Meter-Ausbau in Deutschland, die vor allem durch hohe regulatorische und bürokratische Hürden entstehen, und erklärt, warum die E.ON Anfang des Jahres die Preise für Millionen Kunden senken konnte: „Das liegt zum einen an gesunkenen Großhandelspreisen, aber auch an der Abschaffung der Gasspeicherumlage und der Reduzierung der Stromnetzentgelte.“ Zugleich betont er, dass die Politik einen erheblichen Einfluss auf die Energiepreisentwicklung habe.

Hinsichtlich eines möglichen Ausstiegs aus Erdgas zeigt sich M. Endress gelassen: „Für Millionen Menschen im Land ist Gas noch der Standard-Energieträger für ihre Heizung.“ Sorge, dass zu viele Kunden aus der Gasversorgung aussteigen könnten, hat der CCO der E.ON nicht. Gleichzeitig hebt er hervor, dass die E.ON bereits heute ihre Kunden beim Umstieg auf Wärmepumpen und bei der allgemeinen Elektrifizierung begleitet. Die Flexibilisierung der Energieversorgung bezeichnet er als die zentrale Herausforderung der Branche.

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