Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des UNITI Bundesverband EnergieMittelstand e. V., Berlin, haben die Mitglieder turnusgemäß drei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Künftig gehören Sandra Schütte, Head of Business Unit Mobility der Westfalen AG, Münster, Susanne Heirich, Fuchs Lubricants Germany GmbH, Mannheim, sowie Dr. Dirk Eisele, Zeller + Gmelin GmbH & Co. KG, Eislingen/Fils, dem Vorstand des Verbandes an.
Aus dem Gremium ausgeschieden sind Hubert Bauer, TESSOL GmbH, Stuttgart, Alexander A. Klein, Oest Energies GmbH & Co. KG, Freudenstadt, sowie Siegfried Müller, vormals Zeller + Gmelin GmbH & Co. KG, Eislingen/Fils. Die Mitglieder verabschiedeten die scheidenden Vorstandsmitglieder im Rahmen der Versammlung.
S. Schütte sagt zu ihrer Wahl: „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtiger denn je, die Interessen des Mittelstands aktiv zu vertreten und die Transformation unserer Branche konstruktiv mitzugestalten. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit im UNITI-Vorstand.“
Auch die UNITI-Vorsitzende Christine Keslar-Tunder sieht den Verband mit dem neu aufgestellten Gremium gut positioniert. Sie betont: „Wir freuen uns, dass wir mit einem starken Vorstand zukunftsfest für die Herausforderungen in den UNITI-Kompetenzbereichen Kraftstoffe, Brennstoffe und Schmierstoffe aufgestellt sind.“
Neben den Vorstandswahlen standen die aktuellen energie- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die rund 350 Teilnehmer diskutierten insbesondere die Auswirkungen staatlicher Eingriffe auf die Energiemärkte.
Kritisch bewertet wurden unter anderem die 12-Uhr-Regel für Tankstellen, geplante Verschärfungen des Kartellrechts sowie ein angekündigter Spritpreisdeckel. Nach Ansicht des Verbandes bergen solche Maßnahmen Risiken für Investitionen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
C. Keslar-Tunder warnt: „Staatliche Eingriffe in die unternehmerische Freiheit und in den Markt führen dazu, dass der Standort Deutschland geschwächt wird.“ Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen könnten aus Sicht der UNITI vor allen Dingen durch niedrigere Steuern und Abgaben auf Energie erreicht werden.





