Stadtwerke prüfen Erdgas-Ausstieg – Primagas bietet netzunabhängige Wärmeversorgung

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Ob Privathaushalte, Industrie oder Gewerbe: Flüssiggas ist ideal, um diese in Regionen mit angekündigter Netzstilllegung weiter sicher mit Energie zu versorgen.
Foto: Juergen Nobel/Primagas Energie GmbH

Ein aktueller Gesetzesentwurf des BMWE Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin, sieht vor, Stadtwerken die Stilllegung von Erdgasnetzen grundsätzlich zu ermöglichen. Viele kommunale Energieversorger prüfen entsprechende Schritte. Betroffene Haushalte sind verunsichert – müssen sie umrüsten, entstehen Kosten? Als Antwort darauf bietet der Energieversorger Primagas Energie GmbH Krefeld, mit Flüssiggas und der biogenen Variante Futuria Propan eine netzunabhängige Energie-Alternative für die Wärmeversorgung an. Erdgaskunden können diese meist unkompliziert auf Basis ihrer bestehenden Heizungsanlage umsetzen.

Flüssiggas (LPG), nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG), lagert in oberirdischen oder erdgedeckten Behältern vor Ort. Die Primagas liefert es bundesweit per Tankwagen direkt zu ihren Kundinnen und Kunden. Das Flüssiggas der Primagas ist unabhängig von Pipelines verfügbar und kann die Wärmeversorgung zukünftig auch dort sichern, wo Kommunen perspektivisch über die Stilllegung der Netzversorgung nachdenken. Denn moderne Gasheizungen sind in der Regel für den Betrieb sowohl mit Erd- als auch mit Flüssiggas ausgelegt. Wer den Energieträger-Wechsel anstrebt, muss häufig nur Kleinteile tauschen, ansonsten kann die vorhandene Heiztechnik oft weitergenutzt werden. SHK-Profis genügt ein Blick auf Alter und Fabrikat bestehender Anlagen, um festzustellen, wie unkompliziert und schnell der Wechsel zu Flüssiggas gelingen kann.

GEG-konform heizen – mit Flüssiggas
Ob Privathaushalte, Industrie oder Gewerbe: Flüssiggas ist aus Sicht der Primagas ideal, um diese in Regionen mit angekündigter Netzstilllegung weiter sicher mit Energie zu versorgen. Dank eines Joint Ventures mit der niederländischen SHV Energy N.V. Utrecht, einem der weltweit führenden Flüssiggas-Versorger, hat die Primagas Zugang zu den internationalen Märkten und ist langfristig lieferfähig. Das biogene Flüssiggas der Primagas erfüllt die Nutzungspflichten regenerativer Energien, die im Heizungsgesetz verankert sind. Außerdem bietet es großes Potenzial für die Wärmewende, insbesondere im ländlichen Raum. Laut GEG müssen neu installierte Heizungen bereits heute mindestens 65 % regenerative Energie nutzen. Ab 2045 muss die Wärmeversorgung vollständig erneuerbar sein. Mit Flüssiggas der Primagas ist das kein Problem: Futuria Propan, die biogene Variante, ist als Erfüllungsoption für die Nutzungspflicht erneuerbarer Energien im Heizungsgesetz anerkannt. Ihre CO2-Emissionen sind um bis zu 80 % geringer als die von herkömmlichem Flüssiggas. Da beide Gase chemisch identisch sind, können sie kombiniert und der biogene Anteil jederzeit angepasst werden. Ist die kommunale Wärmeplanung abgeschlossen, kann GEG-konform mit 65 % biogenem Anteil geheizt werden. Steht sie noch aus, ist ein stufenweiser Einstieg möglich – der regenerative Anteil wird dabei schrittweise erhöht. Verglichen mit einem Start mit 65 % Futuria Propan lassen sich die Energiekosten laut Berechnungen der Primagas so binnen 16 Jahren um bis zu 25 % reduzieren.

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