Q1-Partnertagung 2026 in Mainz: Gemeinsam Zukunft bewegen

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Allgemein, Energie, Unternehmen, Zeitgeschehen
Im Rahmen der dreitägigen Q1-Partnertagung im Hilton Mainz fand eine Podiumsdiskussion zur „Tankstelle der Zukunft“ statt. (V.l.n.r.) Moderiert durch Leonardo Ziegler, Q1, mit den Teilnehmern Daniel Kaddik, Geschäftsführer bft Bundesverband freier Tankstellen e. V., Frederick Beckmann, CEO Q1 Energie AG, Maria-Theresa Schinnerl, Service-Expertin, und Reiner Graul, Bormann & Gordon Unternehmensberatung.
Foto: eot

Wie bleibt ein mittelständisches Tankstellennetz in einem zunehmend komplexen Markt erfolgreich? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 200 Partner, Referenten, Gäste sowie Mitarbeiter der Q1 Energie AG, Osnabrück, bei der diesjährigen Q1-Partnertagung in Mainz.

Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft bewegen“ standen vom 16. bis 18. Juni 2026 im Hilton Mainz aktuelle Entwicklungen der Branche ebenso im Fokus wie konkrete Ansätze für die tägliche Praxis an den Standorten der Q1-Tankstellenbetreiber.

„Der Markt wird anspruchsvoller. Gerade deshalb ist es wichtig, voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln“, sagte Frederick Beckmann, Chief Executive Officer der Q1 Energie AG, in seiner Eröffnungsrede. Dabei stellte er direkt zu Beginn fest: „Die Tankstelle hat Zukunft. Aber nicht mit Bestandsschutz. Und nicht automatisch.“ Damit setze er klar den Fokus für die folgenden Veranstaltungstage. Denn „Zukunft hat der Standort, der professionell geführt wird. Der Kunden versteht. der Standards ernst nimmt. Der aus Frequenz Wertschöpfung macht. Und an dem man spürt: Hier steht ein Unternehmer dahinter.“

Das Programm der dreitägigen Veranstaltung reichte daher folgerichtig von der Frage, wie sich das Kunden- und Konsumverhalten verändert, über Wachstumsperspektiven im Q1-Netz bis hin zur Rolle von Servicequalität als Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb.

F. Beckmann stellte außerdem klar: „Unsere Branche ist nicht einfach „im Wandel“. Der Markt wird neu verteilt.“ Und das heißt „für die Q1 ist das kein Grund, defensiv zu werden. Ganz im Gegenteil.“ Dementsprechend überraschte F. Beckmann nicht, als er weiter ausführte: „Wir wollen unser Netz weiter ausbauen. Wir wollen unsere Marktposition weiter stärken. Und wir wollen ein Standortnetz entwickeln, das den Anforderungen der kommenden Jahre nicht nur standhält, sondern daraus Stärke gewinnt.“ Dabei zeigt er sich überzeugt, dass sich die Tankstelle der Zukunft nicht mehr rein über Kraftstoffe definiert. Kraftstoffe werden zwar relevant bleiben, aber sie werden nicht mehr allein erklären, warum ein Kunde an die Tankstelle kommt, warum er bleibt und vor allem warum er wiederkommt. Deswegen ist für F. Beckmann entscheidend, wie künftig die Mobilität mit Konsum, Service, Aufenthaltsqualität und Geschwindigkeit verbunden wird. Denn der Kunde will nach seiner Überzeugung künftig nicht nur tanken, sondern schnell bezahlen, guten Kaffee und frische Angebote erhalten, Orientierung, saubere Anlagen, freundlichen Service und digitale Prozesse ohne Reibung. Die Erfüllung dieser Erwartung entscheidet sich für den Q1-CEO an jedem Standort: an der Zapfsäule, im Shop, im Bistro, an der Kasse, in der Sauberkeit, in der Verfügbarkeit und in der Freundlichkeit des Teams. Denn dort entsteht das Kundenerlebnis, so wird ein Wiederbesuch vorbereitet und auf diese Weise entsteht beim Kunden eine Marke mit echtem Markenerlebnis und nicht nur mit einem Markenversprechen.

F. Beckmann zeigt sich überzeugt: „Die Zukunft der Tankstelle wird nicht allein durch Technologie entschieden. Sie wird durch unternehmerische Exzellenz am Standort entschieden. Technologie ist wichtig. Digitalisierung ist wichtig. Neue Energien und neue Formate sind wichtig. Aber sie ersetzen keine konsequente Führung vor Ort. Wer heute seinen Standort nicht klar führt, wird morgen durch neue Technik nicht automatisch besser. Wer heute sein Sortiment nicht sauber steuert, wird durch neue Konzepte nicht automatisch erfolgreicher. Wer heute Service nicht trainiert, wird morgen kein besseres Kundenerlebnis schaffen.“

Wichtig für F. Beckmann war dabei klar herauszustellen, welche Aufgaben bei der Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft durch die Q1 Energie AG gelöst werden müssen und welchen Anteil er bei der Bewältigung der künftigen Herausforderungen bei den Partnern sieht: „Wir müssen Marke, System, Einkaufskraft, Know-how, Daten, Prozesse, Konzepte und Unterstützung liefern.“ Die Q1 Energie AG muss die Plattform bauen, mit der ihre Partner erfolgreich arbeiten können.

Und der Teil für die Partner ist genauso klar: Sie machen daraus Realität. „Ein Planogramm schafft keinen Umsatz, wenn es nicht umgesetzt wird. Ein Bistro-Konzept schafft keinen Erfolg, wenn es nicht aktiv verkauft wird. Ein Partnerportal schafft keinen Nutzen, wenn es nicht genutzt wird. Ein Serviceversprechen schafft keine Loyalität, wenn es nicht erlebbar wird.“ F. Beckmann fasste treffend zusammen: Die Q1 Energie AG liefert die Systemkraft. Die Partner liefern die Umsetzungskraft. Genau in dieser Verbindung liegt für ihn die Stärke der Verbindung.

Zum Abschluss gab F. Beckmann die Marschroute für eine erfolgreiche Partnertagung vor. Sein Wunsch dabei sei es nicht, dass die Teilnehmer am Ende sagen: das war eine gute Partnertagung. Vielmehr sei es sein Anspruch, dass alle Anwesenden als echte Unternehmer an der Tagung teilnehmen und dabei die Frage im Fokus haben: Was setze ich ab nächster Woche konkret von dem gelieferten Input an meiner Station um? Was mache ich an meinem Standort ab nächster Woche besser, konsequenter und schneller als bisher?

Er schloss mit den Worten: „Wenn jeder von uns darauf eine ehrliche Antwort hat, dann war diese Partnertagung erfolgreich.“

In einer folgenden Podiumsdiskussion tauschte sich F. Beckmann mit Vertretern aus Branche und Praxis über die Anforderungen an die Tankstelle der Zukunft aus. Am zweiten Veranstaltungstag boten außerdem Workshops und die begleitende Hausmesse Raum für den Austausch zu operativen Themen und neuen Impulsen für das Tagesgeschäft.

Die Q1-Partnertagung soll von allen Teilnehmern als Plattform für Austausch, Wissenstransfer und gemeinsames Lernen verstanden werden. Ziel ist, die Partnerunternehmer im Q1-Netz dabei zu unterstützen, ihre Standorte zukunftsfähig weiterzuentwickeln und die Marktveränderungen aktiv mitzugestalten. Und dass diese Veranstaltung auch für die Q1-Partner ein unverzichtbares Element der Zusammenarbeit darstellt, bekräftigten diverse Teilnehmer gegenüber dem eot im persönlichen Gespräch. Neben den fachlichen Inhalten hoben sie insbesondere das persönliche Kennenlernen aller Verantwortlichen bei der Q1 Energie AG – von den für sie individuell verantwortlichen Standortentwicklern bis hin zum gesamten Vorstandsteam – sowie den zwanglosen Austausch mit ihren jeweiligen direkten Ansprechpartnern als besonders wertvoll für die künftige Zusammenarbeit hervor.

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