Marktbericht KW 13

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Die Preise für Rohöl sind im Wochenvergleich erneut stark gefallen. Brent-Nordsee-Rohöl verbilligte sich für April und Mai 2020 um je 3,70 $/b sowie für Juni um 3,20 $/b. Für den Dreimonatszeitraum bewegten sich die Preise zwischen 21,30 $/b und 29,80 $/b. Die Notierungen für WTI sind bei Wechsel des Frontmonats im Dreimonatszeitraum im Vergleich Freitag zu Freitag überwiegend gefallen. Für Lieferung im Mai 2020 fielen die Preise um 2,07 $/b im low und 3,59 $/b im high, für Juni stiegen sie um 0,35 $/b im low und fielen um 1,40 $/b im high und für Juli stiegen sie um 1,89 $/b bzw. 0,07 $/b. Die Notierungen für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 20,80 $/b und 29,52 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Freitag zu Freitag um 4,31 $ auf 24,26 $/b stark gesunken.

Die Notierungen am Rotterdamer spot-Markt entwickelten sich unterschiedlich: Superbenzin verteuerte sich um 10 $/t bis 13 $/t sowie Eurobob um 4 $/t bis 7 $/t, Dieselkraftstoff und Gasöl blieben konstant. Heizöl schwer (1 % S) verbilligte sich um 10 $/t im low und verteuerte sich um 5 $/t im high. Die ARA-Biodieselnotierungen fielen nach O.M.R.-Angaben deutlich. Für Fame 0 um 50 $/t sowie für Fame -10 und RME jeweils um 40 $/t.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie stiegen die Preise für Heizöl im low überwiegend und sanken im high. Für Superbenzin und Dieselkraftstoff kam es überwiegend zu Preiskorrekturen nach unten.

Die Heizölnotierungen sind im Wochenvergleich ebenfalls zurückgegangen. Eine 3.000 l-Standardpartie der Premiumqualität verteuerte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 0,95 Euro auf 51,75 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen sind im Vergleich Freitag zu Freitag für Super E5 konstant geblieben. Für Dieselkraftstoff erhöhten sie sich um 4 Cent. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 128,9 Cent/l und Diesel 116,9 Cent/l.

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