Equinor und RWE wollen bei Energiesicherheit und Dekarbonisierung zusammenarbeiten

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Foto: eot

Am 5. Januar 2023 unterzeichneten die Equinor ASA, Stavanger, und die RWE AG, Essen, eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung großer Energiewertschöpfungsketten, die auf der Partnerschaft zwischen Norwegen und Deutschland sowie der langfristigen Beziehung zwischen der Equinor und der RWE aufbaut. Die Zusammenarbeit umfasst im Wesentlichen folgende Bausteine:

  • Bau von neuen Gaskraftwerken als Beitrag zum geplanten deutschen Kohleausstieg. Die Unternehmen werden gemeinsam Eigentümer der GuD-Kraftwerke sein, die zunächst mit Erdgas und dann schrittweise mit Wasserstoff als Energieträger betrieben werden sollen.
  • Bau von Anlagen in Norwegen zur Erzeugung von kohlendioxidarmem Wasserstoff aus Erdgas in Verbindung mit CO2-Abscheidung und -Speicherung. Mehr als 95 % des CO2 werden abgeschieden und dauerhaft unter dem Meeresboden vor der norwegischen Küste sicher gespeichert.
  • Export von Wasserstoff über eine Pipeline von Norwegen nach Deutschland.
  • Gemeinsame Entwicklung von offshore-Windparks, die in Zukunft die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff als Energieträger für Strom- und andere Industriekunden in Deutschland ermöglichen werden.

Die zuverlässige Versorgung Deutschlands und der EU mit Wasserstoff im industriellen Maßstab hängt vom Bau einer Wasserstoffpipeline von Norwegen nach Deutschland ab. Diese wird derzeit von der Gassco AS, Kopervik, und Partnern im Rahmen einer deutsch-norwegischen Machbarkeitsstudie geprüft. Die Pipeline soll zunächst kohlendioxidarmen Wasserstoff transportieren, der mit bestehenden und bewährten Technologien aus Erdgas hergestellt wird.

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