ADAC-Auswertung: In Brandenburg und Bayern tankt man aktuell am teuersten

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Die Kraftstoffpreise im Bundesländervergleich im April 2026.
Foto: ADAC

Die Autofahrer in Brandenburg und Bayern müssen derzeit deutschlandweit die höchsten Kraftstoffpreise bezahlen. Die monatliche Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern des ADAC Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V., München, zeigt, dass Super E10 in Brandenburg mit durchschnittlich 2,078 Euro am meisten kostet. Teuerstes Tank-Land für Dieselfahrer ist Bayern: Der Preis für einen Liter des Selbstzünderkraftstoffs liegt dort aktuell bei 2,212 Euro.

Am günstigsten tanken die Autofahrer aktuell in Bremen und Nordrhein-Westfalen. In der Hansestadt kostet ein Liter Super E10 im Mittel 2,026 Euro und damit 5,2 Cent weniger als in Brandenburg. Preiswertestes Bundesland für Dieselfahrer ist Nordrhein-Westfalen mit einem Durchschnittspreis von 2,148 Euro je Liter. Diesel ist damit im bevölkerungsreichsten Bundesland 6,4 Cent billiger als im größten deutschen Flächenland Bayern. Tendenziell sind dichter besiedelte Bundesländer, in denen es auch eine höhere Anzahl an Tankstellen gibt, etwas günstiger, weil dort mehr Konkurrenz besteht.

Insgesamt sind die Kraftstoffpreise laut ADAC in etwa auf dem Niveau der Auswertung im März. Am 12. März waren Hessen und ebenfalls Brandenburg die teuersten Bundesländer, das Saarland und Rheinland-Pfalz waren am günstigsten. Die heutige Auswertung zeigt außerdem, dass die Nähe zu günstigen Nachbarstaaten kaum Einfluss auf die Höhe der Kraftstoffpreise in einzelnen Bundesländern hat. So kann weder die Nachbarschaft Brandenburgs zum deutlich günstigeren Polen die Preise auf deutscher Seite senken noch die Nachbarschaft Bayerns zu Österreich, wo Tanken ebenfalls deutlich billiger ist als hierzulande.

Für diese Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 16. April 2026 (11 Uhr) dar.

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