AutoScout24 und RWI starten Datenpartnerschaft

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Daten + Statistiken, Unternehmen, Verbände
Bei der ersten Analyse des RWI zum Anteil vollelektrischer Gebrauchtfahrzeuge am Gesamtangebot zeigt sich ein Nord-Südgefälle.
Foto: RWI

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e. V., Essen, und die AutoScout24 GmbH, Grünwald, starten eine Kooperation zur Bereitstellung von Daten für die Wissenschaft. Das FDZ Ruhr Forschungsdatenzentrum Ruhr am RWI macht künftig Angebotsdaten des führenden Online-Automarkts für Forschungszwecke zugänglich und stärkt damit seine Rolle als Forschungsdatenzentrum für prozessgenerierte Unternehmensdaten.

Die Daten eröffnen der Wissenschaft neue Möglichkeiten für Analyse von Transformationen im Automobilmarkt. Der Gebrauchtwagenmarkt war bisher nur durch amtliche Daten zu Fahrzeugummeldungen erschlossen. Erstmals werden jetzt präzise Preis-, Ausstattungs- und Fahrleistungsinformationen für die Forschung nutzbar.

„Als europaweit größter Online-Automarkt verfügen wir über einzigartige Daten zum Gebrauchtwagenmarkt. Wir freuen uns, mit der Bereitstellung für die Wissenschaft einen Beitrag zu leisten, der Dynamiken, Trends und die tiefgreifende Transformation der Mobilität faktenbasiert und belastbar nachvollziehbar macht – in Deutschland ebenso wie in weiteren europäischen Märkten, in denen wir als Marktplatz tätig sind“, sagt Stefan Schneck, Deutschland Vertriebschef bei AutoScout24.

Eine erste Analyse des RWI zeigt den Anteil der vollelektrischen Gebrauchtfahrzeuge am Gesamtangebot. Neben einem vermutlich einkommensbedingten Nord-Südgefälle der Anteile zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Kreisen in Deutschland. „Vorreiterregionen liegen vor allem im Umland großer Städte. Mit den AutoScout24-Daten lassen sich solche Muster erstmals detailliert untersuchen. Die nun verfügbaren Daten ermöglichen darüber hinaus weitreichende Analysen zur Mobilitätswende“, erklärt Philipp Breidenbach, Leiter des FDZ Ruhr am RWI.

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